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Baruther Linie
 

Fläming-Glashütte-Weg wird markiert

Service

Der Verein zur Strukturentwicklung und Dorferneuerung mit seinem Baruther Team verbessert derzeit die touristische Infrastruktur Baruths im Groß Zieschter Revier. Förster Frank Feimann, Birgit Paul (Untere Naturschutzbehörde) und Wegewart Georg Goes hatten den Rundkurs, der über weite Strecken durch den Kösterschen Privatwald führt, abgefahren. Unter Beachtung von Mindestabständen von Äsungsflächen und Rücksicht auf die Belange der Eigentümer in der Jagdsaison einigte man sich auf eine Linienführung, die Wanderern landschaftlich wertvolle Teile des Niederen Fläming erschließt. Die Wanderer starten am Bahnhof Klasdorf oder am Bahnhof Baruth. Zwei Wege führen nach Groß-Ziescht mit seinem romantischen Anger. Über Pechhütte geht der Kurs durch die Altmoräne der Saaleeiszeit entlang des Wildpark Johannismühle und vorbei an einem Feuchtbiotop bis auf den Fläming Kamm und zur mittelalterlichen Dorfkirche. Von Baruth kommend gelangen die Naturfreunde über den Frauenberg und Weinberg in der Baruther Gemarkung durch einen schönen Mischwald nach Kemlitz. Imposant sind hier die Solms’schen Scheuen und die Dorfkirche am Teich. Weiter bergan führt die Strecke nach Groß-Ziescht.
In diesem Gebiet markiert Marlene Budewitz (VSD) dieser Tage mit ihren Kolleginnen. Die Farbe stellte der Museumsverein Glashütte zur Verfügung.

Im Anschluss an die Streckenteile südlich von B96/115 wird dann der Verlauf vom Bahnhof Klasdorf über den Schienenstrang nach Glashütte mit den grünen Punkten auf weißem Spiegel versehen. Der Fortgang nach Baruth ist eine Begegnung mit den Dünen des Urstromtales und dem Dorf Klein-Ziescht. Von dort sind es entlang der Bahn bis Baruth noch 6 Kilometer. In der Höhe des Waldweges bietet sich den Touristen ein bezaubernder Blick auf die mächtigen Türme von St. Sebastian.

Baruth verfügt somit zwei Jahre vor dem Deutschen Wandertag über drei gut markierte Wanderwege. Um die Gäste aus dem Hohen Fläming nach Baruth zu leiten, plant das Museum Baruther Glashütte eine Sonderausstellung über die Natur- und Kulturgeschichte des Baruther Urstromtales.